Vision Zero konsequent umsetzen

Ohne einen starken Radverkehr können wir die Verkehrswende nicht schaffen. Dafür fordert der ADFC Nordrhein-Westfalen mehr Sicherheit für Radfahrende.

Radfahrende am großen Stern bei der Sternfahrt Berlin
ADFC-Kampagne Radvolution © ADFC | Deckbar

Das Fahrrad muss gemeinsam mit den anderen Verkehrsträgern des Umweltverbundes ins Zentrum der Verkehrspolitik treten, denn das Fahrrad ermöglicht eine nachhaltige Form der Individualmobilität. Ohne einen starken Radverkehr können wir die Verkehrswende nicht schaffen. Dafür fordern wir mehr Sicherheit für Radfahrende.“ so Axel Fell, Landesvorsitzender ADFC Nordrhein-Westfalen.

Der aktuelle Fahrradklima-Test zeigt, dass sich viele Menschen auf dem Rad im Straßenverkehr von NRW nicht sicher fühlen. „Weit mehr als die Hälfte der Teilnehmer:innen empfinden das Radfahren in der Landeshauptstadt eher als Stress. Und in vielen Städten sieht es noch schlechter aus.“, gibt Axel Fell zu bedenken.

Veraltetes Straßenverkehrsrecht braucht die RADvolution
Es ist an der Zeit, das über 100 Jahre alte Straßenverkehrsgesetz hinter uns zu lassen. „Ein modernes, gutes Straßenverkehrsrecht ist der Schlüssel für sichere Straßen für alle. Nur so kann Nordrhein-Westfalen zum Fahrradland werden“ stellt Rebecca Heinz, Landesvorsitzende ADFC NRW klar. Denn das aktuelle Straßenverkehrsgesetz behindert den Fortschritt. Es bremst diejenigen aus, die etwas bewegen wollen.

Städte und Gemeinden durch Straßenverkehrsgesetz eingeschränkt
Kommunen müssen vor Ort frei entscheiden können, welche Maßnahmen sie wo umsetzen wollen, um die Straßen sicherer für alle zu machen. Und zwar ohne, dass erst Menschen verletzt oder getötet werden. Bisher brauchen Kommunen für die Einrichtung von Zebrastreifen, geschützten Radfahrstreifen oder Tempo-30-Zonen oft aufwändige Gutachten oder Unfallstatistiken. Damit muss Schluss sein.

ADFC-Kampagne RADvolution
Axel Fell: „Deshalb hat der ADFC die Kampagne RADvolution gestartet. Wir machen auf das veraltete Straßenverkehrsrecht aufmerksam und fordern dessen umgehende Verbesserung, um die Verkehrswende vor Ort voranzubringen. Alle sind eingeladen, sich daran zu beteiligen!“

Stadt, Land, Rad – wir bewegen was! Sternfahrt am 18. Juni für sichere Fahrradwege in Köln
Am 18. Juni, 11:00 - 16:00 werden in Köln auf der Sternfahrt tausende Menschen für sichere Fahrradwege und ein neues Straßenverkehrsrecht demonstrieren. Details zu den Routen, Abfahrtszeiten und Hintergründen sind auf der Website zur Sternfahrt nachzulesen.

https://gt.adfc.de/neuigkeit/vision-zero-konsequent-umsetzen-1

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